Ein tolles neues Tool haben Daniel Bohn und Christian Schröder mit ihrem Conceptboard kreiert und Google in die Ecke gestellt!

Das Conceptboard ist eine ideale Arbeitsfläche für online-Teams, die sogar zeitversetzt an ihren Ideen, Entwürfen, Dokumenten, Grafiken arbeiten können. Hochgeladene Dokumente können Sie wie einen Ausdruck korrigieren und mit Anmerkungen, Zeichnungen, Markierungen versehen oder Ihr Feedback dazu geben. Sie können Aufgaben verteilen, Ergebnisse bekanntgeben und Hintergrundinformationen ablegen. Oder schnell mit dem eingebauten Screenshot-Tool einen beliebigen Ausschnitt Ihrer Bildschirmoberfläche einfügen.

Ihr Team können Sie direkt einladen, einen Account brauchen Ihre Teamkollegen dazu nicht.

Conceptboard

Für private Nutzer ist Conceptboard kostenlos, ebenso die 4-wöchige Testphase für Unternehmen. Danach kostet es erträgliche 6 Euro pro Monat und ist - lobenswert - jederzeit kündbar.

Kreativität, frische Ideen finden und überzeugend präsentieren war sieben Jahre lang das Thema von Timo Off’’s Blog. Jetzt hört er auf und die Inhalte sind nur noch kurze Zeit online. Unbedingt reinschauen, interessant und amüsant zu lesen und viel Anregung!  

 Eine kleine Kostprobe “29 Möglichkeiten kreativ zu bleiben”:

Wohin mit den Händen während der Präsentation? Es gibt ein paar Grundregeln: auf der Höhe der Taille und darüber halten, Ellenbogen nicht nur am Körper, weite Bewegungen, dem Publikum zugewandt. Die beste Bewegung ist die natürliche Sprechgestik, nichts Eingeübtes. Schauen Sie die Videos von Steve Jobs an: er bewegt sich völlig natürlich, so als ob er mit seinem Publikum ganz entspannt plaudern würde.

Wird dieses natürliche Gestikulieren unterbunden, sucht sich Ihre Energie ein anderes Ventil. Einmal im Jahr sollte man seine Präsentation aufzeichnen lassen, um solche unbewussten “Ventile” aufzuspüren, rät Terri Sjodin und zeigt ein paar witzige Beispiele (deutsche Bearbeitung Dirk Hannemann):

Steve Jobs war ein unvergleichlicher Meister der Präsentation und ein starker Beweis dafür, dass Präsentationssoftware - ob PowerPoint oder Keynote - einen Auftritt eindrucksvoll bereichern können. Auf YouTube finden Sie jede Menge Beispiele dafür, bestes Anschauungsmaterial für jeden Präsentierer. Die legendärsten Auftritte wurden jetzt zusammengefasst:

Auch bei Steve Jobs gab’s Pannen. Souveräne Reaktion:

Was machte die Präsentationen von Steve Jobs so einzigartig?

  • Er setzte eine klare Botschaft, die sich als Motiv und roter Faden durch die gesamte Präsentation zog.
  • Er verkaufte keine Produkte, sondern Emotionen und arbeitete mit Analogien, um den Nutzen anschaulich darzustellen.
  • Seine Folien sind keine Zusammenfassung des Gesagten, sondern untermalen seine Aussagen - und texten sie nicht zu. Die Folien dominieren durch Fotos, enthalten kaum Text.  
  • Er begeisterte sein Publikum mit Visionen und Ideen und einem Präsentationsstil, der dem Publikum einen Riesenspaß machte.
  • Unerwartete Wendungen: wenn er dabei war von der Bühne zu gehen, drehte er sich noch einmal um und sagte ganz nebenbei „one more thing…. und kündigte etwas Neues, das noch nicht präsentiert werden konnte oder sollte, an wie den iPod touch, das MacBook Pro…
  • Er setzte bewusst rhetorische Mittel ein, um seinen Vortrag spannend zu machen. Als er zum Beispiel bei der Macworld 2007 das neue iPhone vorstellte, sagte er: “Heute stellen wir Ihnen die Einführung von drei revolutionären Produkten vor: Das erste Produkt ist ein Breitbild-iPod mit Touch-Bedienung. Das zweite Produkt ist ein revolutionäres Mobiltelefon. Und das Dritte ein Internet-Kommunikationsgerät. Es sind aber nicht drei Geräte. Es ist ein Gerät!” Das war ein Knaller, mit dem niemand gerechnet hatte und das Publikum jubelte.

Übrigens:

Steve Jobs übte wochenlang für seine Auftritte. “Rehearse, rehearse, rehearse” sagte er einmal, als er nach dem Geheimnis seines Erfolgs gefragt wurde.