Warum Zen-Präsentationen wirklich erfolgreicher sind

und für jede Art von Präsentation die beste Wahl!

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Viele Referenten sind auf der Suche nach neuen Präsentationstechniken, wollen sich  abheben vom Einerlei der Präsentationslandschaft. Garr Reynolds ist mit seinem Buch “Zen oder die Kunst der Präsentation” derzeit der Trendsetter für einen neuen Präsentationsstil. Seine Website  ist weltweit wohl die meist Besuchte in Sachen Präsentation.

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Wer das Buch noch nicht gelesen hat, den mutet “Zen” in Bezug auf Business-Präsentationen befremdlich an. Garr Reynolds macht jedoch gleich auf den ersten Seiten des Buches klar, dass es nicht um Zen geht, sondern um Kommunikation und die Betrachtung von Präsentationen aus einem anderen Blickwinkel. Zen dient eher als Analogie, als

Leitgedanke “Verstärkung der Wirkung durch Vereinfachung”.

 

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Zen-Präsentationen durch professionelles Design und inhaltliche Reduzierung von den gewohnten “Bullet-Point-Präsentationen”, die Sie an ihren Aufzählungspunkten mit viel Text und an umfangreichen Grafiken erkennen.

Die Einfachheit der Folieninhalte motiviert zum Nachmachen, das anspruchsvolle Design setzt dann wieder Grenzen. Und beim Umsetzen merkt man, dass Vereinfachen nicht einfach Weglassen ist. Dieser Präsentationsstil fordert eine völlig andere Herangehensweise.

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Lesen Sie weiter:

  • Warum Sie mit Zen-Präsentationen Ihre Ziele besser erreichen
  • Beispiel für die Wirkung einer Bullet-Point-Folie und die Übersetzung in die Sprache der Zen-Philosophie
  • Zahlen, komplexe Themen: Grenzen der Zen-Präsentation?
  • Wie professionell muss das Folien-Design sein?
  • Was müssen Sie bei der Erstellung einer Zen-Präsentation besonders beachten?

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Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und Gratis-Tipps finden Sie hier

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>>  Warum Sie mit Zen-Präsentationen Ihre Ziele besser erreichen

Die Folien von Garr Reynolds haben alle etwas gemeinsam. Der entscheidende Punkt ist nicht die Schönheit des Designs, sondern die Aussage. Jede Folie macht eine wesentliche Aussage.

Wesentlich heißt, dass die Folie nur das vermittelt, was hängen bleiben soll und der Referent seine Erklärungen dazu mündlich gibt.

Die Beschränkung auf eine Aussage ist lernpsychologisch wichtig: kann der Folieninhalt auf einen Blick erfasst werden, wirkt er unbewusst und verstärkt die Worte des Referenten, ohne von ihm abzulenken.

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Im Gegensatz dazu stehen auf den üblichen „Bullet-Point”-Folien meist die Erklärungen und Argumente, die wesentliche Aussage versteckt sich.

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Ein simples Beispiel für die Wirkung einer Bullet-Point-Folie:

Ich will deren Wirkung in einem Vortrag erklären und schreibe dazu die Punkte auf die Folie, über die ich sprechen will:

  • lineare Struktur
  • zwingt Gedanken in vorgegebene Pfade
  • Marschrichtung stur geradeaus
  • stört Wirkung und Lebendigkeit

Ich arbeite einen Punkt nach dem anderen ab und bin die Aufzählerin meines Folieninhaltes.


Wirkung auf den Zuhörer:

Der Zuhörer wechselt - unbewusst - zwischen Lesen und Zuhören. Der Energiefluss zwischen Publikum und Redner ist unterbrochen. Die Zuhörer haben den Text vor Augen und wissen, was als nächstes kommt. Die Spannung ist raus. Die vier Informationen werden zwar aufgenommen, bleiben jedoch nicht hängen.

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Übersetzung in die Sprache der Zen-Philosophie:

Was ist die wesentliche Aussage, die ich mit dieser Folie machen will?

Ich will aussagen, dass Bullet Points für die Wirkung des Referenten und seiner Argumentation nicht gut sind.

Im ersten Bild erscheinen nur 3 rote Bullet-Points:

und ich erzähle dazu mündlich die drei ersten Punkte, am besten mit einem konkreten Beispiel. Dann kommt die wesentliche Aussage: Bullet-Points beeinträchtigen die Wirkung und Lebendigkeit des Vortrags und machen Zuhörer müde und über den 3 Punkten erscheint ein Kopfkissen:

Kissen
 

Die Wirkung auf den Zuhörer ist jetzt ganz anders: die Aufmerksamkeit bleibt beim Referenten, der Spannungsbogen erhalten und das Wichtigste: der Zuhörer nimmt mit, was ich vermitteln wollte. Das Kopfkissen mit den Schnarchgeräuschen samt Aussage bleiben hängen, noch lange nach dem Vortrag.

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Denn Fakt ist, sagt die Lernpsychologie, dass unsere Zuhörer nur 7 % des Vortrags mitnehmen. Viele Argumente, auch wirklich gute Argumente, bewirken gar nichts, wenn sie nicht didaktisch auf Nachhaltigkeit programmiert werden. Unser Gehirn braucht Bilder und Häkchen, um Informationen zu verarbeiten und zu behalten. Und Emotionen: Bilder wirken unbewusst und emotional, sie aktivieren das Bauchgefühl, das später die Entscheidung für oder gegen Sie mit beeinflusst.

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Hinter der „Vereinfachung” verbirgt sich zielorientiertes Vorgehen, weil Sie die Aussagen präzisieren und konkretisieren, die Sie zur Erreichung Ihrer Ziele brauchen.

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>>  Zahlen, komplexe Themen: Grenzen der Zen-Präsentation?
 
Gerade bei komplexen Themen ist es wichtig, das Publikum nicht mit Informationen zu überschwemmen und die Aspekte Anregung, Unterhaltsamkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Auch hier gilt das Prinzip: 1 Aussage pro Folie beziehungsweise 1 Aussage pro Klick bei komplexeren Darstellungen. Das heißt, Sie bauen die Visualisierung dann parallel zu Ihrem Vortrag auf, vergleichbar mit der Visualisierung am Flipchart.

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So visualisieren Sie:

Personen, Begriffe, Emotionen  zeigen   >>>>>>>>>>>    Fotos, Grafiken, Symbole

Zahlen, Mengen betrachten  >>>>>>>>>>>>>>>>>>     Diagramme, meist Balkendiagramme und Kurven

Orte, Hierarchien, Beziehungen zeigen  >>>>>>>>>>>    Organigramme, Karten

Zeitabläufe betrachten  >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>      Zeitstrahl

Zeigen, wie etwas funktioniert  >>>>>>>>>>>>>>>>      Ablaufdiagramme, Pfeildiagramme

Zeigen, warum etwas die beste Lösung ist  >>>>>>>>       Schaubilder, die Einflüsse mehrerer Variabler zeigen

(Ursachen, Einflüsse, Wirkung)                                                      wie BCG-Matrix oder Blasen-Diagramme

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>> Wie professionell muss das Folien-Design sein? aaaaa 

Das Prinzip „Verstärkung der Wirkung durch Vereinfachung” gilt auch in Bezug auf das Foliendesign. Eine Vortragsfolie darf keine Eigenwirkung haben und den Zuhörer zum Zuschauer machen. Die Visualisierung unterstützt Sie dabei, Ihre wichtigsten Aussagen einzuprägen, überraschende oder unterhaltsame Akzente zu setzen.

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Von Guy Kawasaki, einem weiteren weltbekannten Präsentations-Guru, existiert eine Präsentation (www.slideshare.net/GKawasaki), die auf schwarzem Untergrund nur riesengroße weiße Zahlen zeigt. Diese Folien spielen ihr Potenzial erst dann aus, wenn sie in einer Live-Präsentation zum Einsatz kommen. Guy Kawasaki stellt dabei erst eine Zahl in den Raum, bevor er ihr in seiner unverwechselbaren Art Sinn und Leben einhaucht.

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Im Klartext: die Folien können simpel sein, ohne die Wirkung der Präsentation zu beeinträchtigen. Professionalität zeigt sich hier nicht in aufwändiger Foliengestaltung, sondern in zweckmäßiger.

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>>  Was müssen Sie bei der Erstellung einer Zen-Präsentation besonders beachten?

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Werden Präsentationen in PowerPoint erstellt, geht dies immer zu Lasten der Kommunikation mit dem Publikum. Der Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung der Folien. Nur ein Vortrag, der - notfalls - auch ohne PowerPoint gehalten werden könnte, ist ein guter Vortrag!

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Oberstes Gebot ist deshalb, zuerst die Struktur des Vortrags zu entwerfen einschließlich der gesamten Argumentation. Ausgangspunkt sind Ihre Zielsetzung und die Interessen/Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe. Konzentrieren Sie sich bei der Ausarbeitung auf den Dialog mit Ihrem Publikum und sprechen Sie auch seine Sprache.

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Öffnen Sie PowerPoint erst, wenn Sie sich im Klaren sind über Ihre Argumentation und Ihre Aussagen.

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 Fazit

  • Die Zen-Präsentation ist nichts Neues. Sie ist eine Rückbesinnung auf die wichtigsten Rahmenbedingungen eines guten Vortrages, die bereits vor über 2300 Jahren von Aristoteles gesteckt wurden (”Logos, Pathos, Ethos”) in Verbindung mit den Anforderungen der Lernpsychologie an Medienbegleitung. Deshalb gelten ihre Prinzipien für jede Art von PowerPoint-Vortrag.
  • Die Zen-Präsentation zieht ihre Wirkung nicht aus der Professionalität der Foliengestaltung, sondern aus der Qualität der Aussagen und ihrer Visualisierung. Der Anspruch geht weniger in Richtung Foliengestaltung als in Richtung Vortragsgestaltung und der damit verbundenen Ausarbeitung der Argumentation. 
  • Die Zen-Präsentation spricht nicht nur die Ratio an, sondern auch die emotionale Hälfte unseres Gehirns. Sie fördert die konkrete und leicht verständliche Darstellung anstelle abstrakter Aufzählungen. Bilder lockern auf und sorgen so für das erfolgskritische anregende Element.

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Daraus ergibt sich auch ein unschätzbarer Gewinn für den Referenten: es spricht sich leichter, anregender und sicherer zu einer Zen-Präsentation.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung und weitere kostenlose Tipps finden Sie hier

 

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