Zu oft wird Wirkung in Präsentationen verschenkt. Ziele werden nicht erreicht, Zuhörer sind nicht so richtig dabei oder Sie konnten Ihr Thema nicht so vermitteln, wie Sie es eigentlich wollten.
Das Geheimnis liegt in der Vorbereitung: der Aufbereitung der Inhalte und ihrer Verbindung zu Zielen, Zuhörern und Kommunikation.
- Erkennen Sie die Baustellen, wo Sie Wirkung steuern und optimieren können
- Lernen Sie eine Methodik kennen, mit der Sie ganz systematisch, Schritt für Schritt, die optimale Wirkung erzielen.
Hier können Sie sich - nach Registrierung - anmelden:
Der Grundsatz “anregend und unterhaltsam”präsentieren verträgt sich nicht mit Zahlenfriedhöfen und umfangreichen Tabellen. Ansammlungen abstrakter Daten, gleich ob Zahlen oder Texte, sind keine Bilder, die sich einprägen und eine klare Aussage mitgeben. Bei der Darstellung von Zahlen geraten Sie leicht in das Dilemma “abstrakte Detailgenauigkeit” und “bildhafte Verständlichkeit”. Das eine geht auf Kosten der Verständlichkeit, das andere auf Kosten der Genauigkeit.
Wie finden Sie den richtigen Mittelweg?
Der Mittelweg ist eine klare Aussage und die Darstellung als anschaulicher Vergleich. Machen Sie sich deshalb immer zuerst bewusst, was Sie genau aussagen wollen. Das sind nicht “Umsatzzahlen der letzten drei Quartale”, sondern “Der Umsatz ist in den letzten drei Quartalen um 10 Prozent gestiegen”. Diese Aussage ist der Ausgangspunkt für Ihre Visualisierung. Gehen Sie dabei in acht Schritten vor:
x
Die Aussage ist zugleich Bildüberschrift. Bildüberschriften unterstützen dabei, Zahlen schneller und leichter zu erfassen und zu verarbeiten.
Die Aussage weist außerdem daraufhin, um welchen Vergleich es sich handelt. Den Vergleich müssen Sie kennen, damit Sie das richtige Schaubild wählen:
x
x
- Der nächste Schritt ist, das Schaubild auszuwählen. Das ist jetzt ein Kinderspiel:
x
- Dann arbeiten Sie die Aussage klar heraus:
> alles herauslöschen, was für die Aussage nicht relevant ist
> die Beschriftung entfernen oder auf das Wesentliche reduzieren
Beschriften Sie die Variablen direkt. So ziehen Sie das Auge des Betrachters in das Diagramm hinein. Heben Sie wichtige Teile oder Punkte mit Farben oder Pfeilen und Schildern hervor. Tipp: Nehmen Sie immer die einfachst mögliche Darstellung, keine 3 D’s oder sonstige Raffinessen, sie verzerren die Aussage.
Nach Hause kommen…
das ist es, was das Kind von Betlehem allen schenken will,
die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde.Friedrich von Bodelschwingh

Liebe Kunden, Geschäftspartner, Interessenten und Leser,
ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Weihnachtszeit. Freuen Sie sich an der Stimmung, der wohlverdienten Ruhe nach dem Weihnachtsabend, den Köstlichkeiten. Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit, das entgegengebrachte Vertrauen und kommen Sie gut in ein gesundes und erfolgreiches 2012.
… und viel Spaß mit dem originellsten Adventskalender dieses Jahres, den ich gefunden habe. Öffnen Sie die Türchen und erfahren Sie,
- warum wir nicht geradeaus gehen können (4),
- wie eine chinesische Schreibmaschine aussieht (5),
wofür der Ig-Nobelpreis vergeben wird (10), - dass das Handy schon 1922 erfunden wurde (12),
- was LipDub bedeutet (13)
- und wie Familie Mustermann lebt (15).
- Machen Sie einen Rundgang durch die 17 berühmtesten Museen (17) und
- erleben Sie ein U-Boot-Drama mit sehr ungewöhnlichem Ausgang (22)
und Vieles mehr.
Ein tolles neues Tool haben Daniel Bohn und Christian Schröder mit ihrem Conceptboard kreiert und Google in die Ecke gestellt!
Das Conceptboard ist eine ideale Arbeitsfläche für online-Teams, die sogar zeitversetzt an ihren Ideen, Entwürfen, Dokumenten, Grafiken arbeiten können. Hochgeladene Dokumente können Sie wie einen Ausdruck korrigieren und mit Anmerkungen, Zeichnungen, Markierungen versehen oder Ihr Feedback dazu geben. Sie können Aufgaben verteilen, Ergebnisse bekanntgeben und Hintergrundinformationen ablegen. Oder schnell mit dem eingebauten Screenshot-Tool einen beliebigen Ausschnitt Ihrer Bildschirmoberfläche einfügen.
Ihr Team können Sie direkt einladen, einen Account brauchen Ihre Teamkollegen dazu nicht.
Für private Nutzer ist Conceptboard kostenlos, ebenso die 4-wöchige Testphase für Unternehmen. Danach kostet es erträgliche 6 Euro pro Monat und ist - lobenswert - jederzeit kündbar.
Kreativität, frische Ideen finden und überzeugend präsentieren war sieben Jahre lang das Thema von Timo Off’’s Blog. Jetzt hört er auf und die Inhalte sind nur noch kurze Zeit online. Unbedingt reinschauen, interessant und amüsant zu lesen und viel Anregung!
Eine kleine Kostprobe “29 Möglichkeiten kreativ zu bleiben”:
Wohin mit den Händen während der Präsentation? Es gibt ein paar Grundregeln: auf der Höhe der Taille und darüber halten, Ellenbogen nicht nur am Körper, weite Bewegungen, dem Publikum zugewandt. Die beste Bewegung ist die natürliche Sprechgestik, nichts Eingeübtes. Schauen Sie die Videos von Steve Jobs an: er bewegt sich völlig natürlich, so als ob er mit seinem Publikum ganz entspannt plaudern würde.
Wird dieses natürliche Gestikulieren unterbunden, sucht sich Ihre Energie ein anderes Ventil. Einmal im Jahr sollte man seine Präsentation aufzeichnen lassen, um solche unbewussten “Ventile” aufzuspüren, rät Terri Sjodin und zeigt ein paar witzige Beispiele (deutsche Bearbeitung Dirk Hannemann):
Steve Jobs war ein unvergleichlicher Meister der Präsentation und ein starker Beweis dafür, dass Präsentationssoftware - ob PowerPoint oder Keynote - einen Auftritt eindrucksvoll bereichern können. Auf YouTube finden Sie jede Menge Beispiele dafür, bestes Anschauungsmaterial für jeden Präsentierer. Die legendärsten Auftritte wurden jetzt zusammengefasst:
Auch bei Steve Jobs gab’s Pannen. Souveräne Reaktion:
Was machte die Präsentationen von Steve Jobs so einzigartig?
- Er setzte eine klare Botschaft, die sich als Motiv und roter Faden durch die gesamte Präsentation zog.
- Er verkaufte keine Produkte, sondern Emotionen und arbeitete mit Analogien, um den Nutzen anschaulich darzustellen.
- Seine Folien sind keine Zusammenfassung des Gesagten, sondern untermalen seine Aussagen - und texten sie nicht zu. Die Folien dominieren durch Fotos, enthalten kaum Text.
- Er begeisterte sein Publikum mit Visionen und Ideen und einem Präsentationsstil, der dem Publikum einen Riesenspaß machte.
- Unerwartete Wendungen: wenn er dabei war von der Bühne zu gehen, drehte er sich noch einmal um und sagte ganz nebenbei „one more thing…. und kündigte etwas Neues, das noch nicht präsentiert werden konnte oder sollte, an wie den iPod touch, das MacBook Pro…
- Er setzte bewusst rhetorische Mittel ein, um seinen Vortrag spannend zu machen. Als er zum Beispiel bei der Macworld 2007 das neue iPhone vorstellte, sagte er: “Heute stellen wir Ihnen die Einführung von drei revolutionären Produkten vor: Das erste Produkt ist ein Breitbild-iPod mit Touch-Bedienung. Das zweite Produkt ist ein revolutionäres Mobiltelefon. Und das Dritte ein Internet-Kommunikationsgerät. Es sind aber nicht drei Geräte. Es ist ein Gerät!” Das war ein Knaller, mit dem niemand gerechnet hatte und das Publikum jubelte.
Übrigens:
Steve Jobs übte wochenlang für seine Auftritte. “Rehearse, rehearse, rehearse” sagte er einmal, als er nach dem Geheimnis seines Erfolgs gefragt wurde.
37 Kurzvideos mit vielen Anwendungstipps für PowerPoint 2011 finden Sie auf dem YouTube-Kanal von Konrad Rennert. Themen sind zum Beispiel der Umgang mit Grafiken, Bildbearbeitung, Zeichnungsobjekte, Audio, Diagramme, Multimedia, Makros, Informationen verbinden und so weiter. Eine Zusammenstellung der Themen mit den Links sehen Sie hier.
Einen komplexen Sachverhalt auf den Punkt bringen und witzig-tiefgründig visualisieren ist eine Kunst.
Da hat man eine Superidee, zur Umsetzung jedoch nicht die Mittel: PowerPoint bringts nicht, Bilder und Clips aus dem Web passen nicht so richtig. Auf den visuellen Aha-Effekt muss man verzichten. Selbst zeichnen müsste man können!

Lassen Sie einfach zeichnen. Ist zwar nicht ganz billig, für wichtige Vorträge oder Vorträge, die immer wieder gehalten werden, lohnt sich der Aufwand. Schon eine zentrale Folie bringt eine tolle Wirkung, der Aha-Effekt ist weitaus größer als bei Fotos und Standard-Clips. Schauen Sie mal vorbei bei SkizzBizz, Andreas Gerhardt. Die zahlreichen Beispiele machen Lust. (Die Zeichung hier ist nicht von Herrn Gerhardt)




