Das FlipChart ist nach wie vor ein sehr wirkungsvolles Medium vor kleinerem Publikum (> 20 Personen). Aus Trainings und Seminaren ist es nicht wegzudenken.

Macht es auch Sinn bei PowerPoint-Präsentationen?

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Oft wird am Ende einer Präsentation die Zeit knapp, das Publikum schaut schon auf die Uhr oder die Energie lässt merklich nach. So wird der Abschluss verschenkt.

Doch was Sie zuletzt sagen, bleibt am meisten hängen, wirkt am meisten nach, emotional wie rational! Am Schluss haben Sie die Chance, die wesentlichen Kernaussagen noch einmal eindringlich zusammenzufassen, den großen Bogen zu spannen, auf den Punkt zu kommen und eine Botschaft, einen Appell an das Publikum zu richten.

Der Schluss wird schon bei der Gestaltung vernachlässigt: die meiste Mühe wird auf einen guten Einstieg und die Argumentation verwendet.  Oder das Timing funnktioniert nicht, was letzten Endes auch an der Vorbereitung liegt.

Bereiten Sie das abschließende Fazit immer besonders vor, inszenieren Sie den Abschluss Ihrer Präsentation. Zur Vorbereitung gehört auch ein genaues Zeitmanagement.

Immer noch weit verbreitet, auch wenn es in jedem Ratgeber/Seminar in die Mottenkiste gesteckt wird:

Die Abschlussfolie „Danke für Ihre Aufmerksamkeit”.
Unbewusste Botschaft: Uff - bin ich froh, dass es vorbei ist.
Nicht schreiben, sondern mit Ihrem gewinnendsten Lächeln zu den Zuhörern sagen.

Und:

Zeigen Sie während Ihres Resumees keine Folien mehr, lassen Sie nichts mehr zwischen sich und das Publikum. Ausnahme: ein Bild, ein Slogan, das Ihr Fazit auf den Punkt bringt.

4  Schritte =

  • Thema fokussieren und nach Zielsetzung ausrichten
  • Vortrag strukturieren
  • PowerPoint wirksam gestalten
  • Präsentatiön rhetorisch optimieren

zur perfekten Präsentation =

  • Von der Bullet-Point-Präsentation zur aussagestarken Zen-Präsentation!

  

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Weitere Informationen

  • PowerPoint-Folien sind oft viel zu beschreibend und wie eine Dokumentation zum Lesen aufgebaut. In der Präsentation ist es jedoch wirkungsvoller und nachhaltiger, auf den Punkt zu kommen und die wesentliche Aussage der jeweiligen Argumentation zu visualisieren.

Stellen Sie sich vor, Sie sind Teilnehmer einer Präsentation und sehen folgende Folie:

 Ablage-Volumenvergleich

Stellen Sie sich auch den Referenten dazu vor, der alles nacheinander erklären wird, was auf der Folie steht. Dabei kommt nicht nachhaltig genug herüber, was er jetzt wirklich bezwecken will (der Referent will sein Festplattensystem verkaufen und diese Folie gehört zur Verkaufsargumentation).

Was ist die wesentliche Aussage dieser Folie, die der Zuhörer auf einen Blick erfassen können sollte?

Die wesentliche Aussage ist hier die Platzersparnis durch dieses Produkt im Vergleich zu herkömmlichen Archivierungsmethoden.

Die optimierte Folie stellt genau dieses (Verkaufs-)Argument in den Blickpunkt. Der Nutzen für den Kunden - die Platzersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Archivierungssystemen -  ist auf einen Blick erkennbar:

Ablage-Vergleich opt

Sie können jetzt diese Folie parallel zu Ihrer Argumentation Schritt für Schritt aufbauen und Ihr Verkaufsargument “Platzersparnis” in den Mittelpunkt stellen.

Sie könnten diese Folie noch wesentlich reduzieren und nur die Regalmeter (also die Zahlen) miteinander vergleich. Die Ordnerwand ist dazu nicht erforderlich. Denken Sie an Präsentationsgenie Guy Kawasaki, der mit nichts mehr als weißen Zahlen auf schwarzem Grund einen Riesen-Erfolg hatte. PowerPoints, die sich aufs Wesentliche beschränken, geben dem Redner mehr Raum zur Entfaltung!

und für jede Art von Präsentation die beste Wahl!

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Viele Referenten sind auf der Suche nach neuen Präsentationstechniken, wollen sich  abheben vom Einerlei der Präsentationslandschaft. Garr Reynolds ist mit seinem Buch “Zen oder die Kunst der Präsentation” derzeit der Trendsetter für einen neuen Präsentationsstil. Seine Website  ist weltweit wohl die meist Besuchte in Sachen Präsentation.

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Wer das Buch noch nicht gelesen hat, den mutet “Zen” in Bezug auf Business-Präsentationen befremdlich an. Garr Reynolds macht jedoch gleich auf den ersten Seiten des Buches klar, dass es nicht um Zen geht, sondern um Kommunikation und die Betrachtung von Präsentationen aus einem anderen Blickwinkel. Zen dient eher als Analogie, als

Leitgedanke “Verstärkung der Wirkung durch Vereinfachung”.

 

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Zen-Präsentationen durch professionelles Design und inhaltliche Reduzierung von den gewohnten “Bullet-Point-Präsentationen”, die Sie an ihren Aufzählungspunkten mit viel Text und an umfangreichen Grafiken erkennen.

Die Einfachheit der Folieninhalte motiviert zum Nachmachen, das anspruchsvolle Design setzt dann wieder Grenzen. Und beim Umsetzen merkt man, dass Vereinfachen nicht einfach Weglassen ist. Dieser Präsentationsstil fordert eine völlig andere Herangehensweise.

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Lesen Sie weiter:

  • Warum Sie mit Zen-Präsentationen Ihre Ziele besser erreichen
  • Beispiel für die Wirkung einer Bullet-Point-Folie und die Übersetzung in die Sprache der Zen-Philosophie
  • Zahlen, komplexe Themen: Grenzen der Zen-Präsentation?
  • Wie professionell muss das Folien-Design sein?
  • Was müssen Sie bei der Erstellung einer Zen-Präsentation besonders beachten?

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Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und Gratis-Tipps finden Sie hier

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Inhaltsverzeichnis

Link: Das kleine Präsentationswebinar
 
 

Erfahren Sie im kleinen Präsentations-Webinar, wie Sie der PowerPoint-Falle entgehen und Inhalte wirkungsvoll aufbereiten.

20 Minuten Knowhow und Tipps:

  • wie Sie den Speck in der PowerPoint-Falle erkennen
  • wie Sie komplexe Inhalte strukturieren
  • was Zuhörer wollen
  • wie Sie Spannung und Kontakt aufbauen und halten
  • wie Sie PowerPoint wirkungsvoll einsetzen

Weiterführende Literatur zu diesem Webinar:

  • ZEN oder die Kunst der Präsentation von Garr Reynolds
  • Erzählen statt aufzählen von Cliff Atkinson
  • Speak Limbic - Wirkungsvoll präsentieren von Anita Hermann-Ruess