Einen komplexen Sachverhalt auf den Punkt bringen und witzig-tiefgründig visualisieren ist eine Kunst.

Da hat man eine Superidee, zur Umsetzung jedoch nicht die Mittel: PowerPoint bringts nicht, Bilder und Clips aus dem Web passen nicht so richtig. Auf den visuellen Aha-Effekt muss man verzichten. Selbst zeichnen müsste man können!

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Lassen Sie einfach zeichnen. Ist zwar nicht ganz billig, für wichtige Vorträge oder Vorträge, die immer wieder gehalten werden, lohnt sich der Aufwand. Schon eine zentrale Folie bringt eine tolle Wirkung, der Aha-Effekt ist weitaus größer als bei Fotos und Standard-Clips. Schauen Sie mal vorbei bei SkizzBizz, Andreas Gerhardt. Die zahlreichen Beispiele machen Lust. (Die Zeichung hier ist nicht von Herrn Gerhardt)

Setzen Sie rhetorische Wirkungsverstärker ein:

Es gibt jede Menge rhetorischer Mittel, um Vorträge wirkungsvoller zu machen.

Hier eine Auswahl der am  häufigsten verwendeten Wirkungsverstärker:     

Sie wollen für Ihre Ideen, Produkte, Leistungen gewinnen

Stellen Sie in Ihrer Argumentation den Nutzen für die Zielgruppe in den Vordergrund. Vorteile sind meist abstrakte Begriffe und bleiben nicht hängen, vermeiden Sie  Allerweltsbegriffe wie „effizient, innovativ“, die nichts Konkretes aussagen. Der Nutzen spricht Emotionen an, orientieren Sie sich an den 4 Marketing-P’s: Profit, Pleasure, Peace, Pride (Geld sparen/gewinnen, Spaß und Anregung, Sicherheit und Bequemlichkeit, Anerkennung und Bewunderung).   

Sie wollen Vertrauen aufbauen

Unterstreichen Sie Ihre Glaubwürdigkeit neben den üblichen  Expertisen und Referenzen mit Detailwissen. Damit sind nicht Produkt- und Leistungsdetails gemeint, sondern streuen Sie Details aus Ihrem persönlichen Wissen ein, was eben nur ein Profi und Experte wissen kann.  Hohen Glaubwürdigkeitsfaktor haben Projektbeispiele. Gehen Sie immer in ein oder zwei Punkten auf Bedenken Ihrer Zuhörer oder bereits bekannte Probleme Ihres Unternehmens oder Ihres Produktes ein. Dann wirken die Vorteile glaubwürdiger.   

Sie müssen Überzeugungsarbeit leisten

Skizzieren Sie Ihre Ideen und Lösungen in der Einführung lediglich, arbeiten Sie in Ihrer Argumentation Schritt für Schritt auf die Lösung hin und lassen Sie erst am Ende die Katze aus dem Sack. Auch hier wirken Praxisbeispiele: simulieren Sie die Entwicklung zum Ziel, also beim „Problem“ beginnen und den großen Bogen zum angepeilten Ziel herstellen. Es regt neue Denkweisen beim Hörer an, wenn er miterlebt, wie sich (s)ein Problem zum Guten verändern kann, Ihre Lösungskompetenz wird glaubhafter.   

Sie haben ein „langweiliges“ Thema

Es gibt keine langweiligen Themen, nur zu abstrakte Schilderungen. Unser Gehirn muss sich von Abstraktem erst ein „Bild“ machen, um zu verstehen. Der Referent hat einen großen Wissensvorsprung und sich längst ein Bild gemacht.  Erklären Sie komplexe, abstrakte Sachverhalte deshalb möglichst konkret anhand von Beispielen, beleuchten Sie lebendiges Umfeld oder lassen Menschen agieren.   

Sie wollen ein trockenes Thema spannender oder ein komplexes Thema verständlicher gestalten

Wenn Sie Fragen stellen, machen Sie Menschen neugieriger, regen sie zum Mitdenken an. Sie können zum Beispiel verschiedene Meinungen in den Raum stellen und ihnen nachgehen. Die Hörer wollen das Rätsel lösen und sind gespannt auf die Auflösung. Wissenslücken aufdecken und schließen: erst einige Informationen geben,die den Hörern fehlen, dann Fragen stellen oder Rätsel aufgeben oderauffordern etwas vorherzusagen (oder Zettel abgeben). So wird der Zuhörer interaktiv mit einbezogen und denkt mit.  Formulieren Sie die Kernaussagen als Fragen, beantworten Sie sie nach und nach und geben Sie jeweils eine kleine Zusammenfassung mit Einladung an das Publikum, Fragen zu stellen.   Stellen Sie sich nicht die Frage: “Welche Informationen muss ich vermitteln“, sondern: „Welche Fragen soll mein Publikum stellen?“Fragezeichen  Sie wollen mehr darüber wissen?

Weitere Informationen zu Beratung, Präsentationsanalysen, Trainings unter
089 1273 9193 oder office@bs-praesentation.de

Link: Gute Laune Präsentation